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Jahre der Kunst

Blättern Sie durch die Geschichte des Schaubudensommer und entdecken Sie vergangene Programme.

Programmarchiv

Über 20 Jahre Schaubudensommer

Die Geschichte des Schaubudensommer hat eine bewegte Geschichte. Jedes Jahr hat seinen eigenen Charakter, seine eigenen Stimmung und seine eigene Magie.

"Der Schaubudensommer hat mir gezeigt, dass echte Kunst unter freiem Himmel lebt und atmet."

Maria Keller
Künstlerin, Berlin

Das war der Schaubudensommer

2017

Aina & Arias (ESP)
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06.07. – 09.07.17

Aina & Arias (ESP)

A to A

Er die Zeitung, sie die Prospekte – gleich der Tausch. Er in der Wanne, sie davor, den Einkaufszettel fürs morgige Essen schreibend – später, sie in der Wanne, er den Einkaufszettel korrigierend. Sie den Fahrradschlauch wechselnd, er den Einkauf fürs heutige Essen erledigend – später gemeinsam kochen. Beziehungsalltag. Hier so, drüben anders, aber doch immer mit der gleichen lieblichen Gewohnheit. In- und auswendig kennt man sich. Die Zähne frisch geputzt ins Bett gehupft, endlich schlafen, aber er will noch lesen. Also diskutieren, aushandeln von A bis Z oder eben von A bis A. Gut, wenn man da über das Alphabet hinaus schaut und dem Tanz gegen die Seven Nations Army beiwohnen kann.

Tanz:
Aina Lanas
Isaac Suárez

Anna Mateur (D)
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14.07. – 16.07.17

Anna Mateur (D)

KAOSHÜTER

Der griechische Wein ist längst ausgesungen, alle Rosenblätter verteilt und das Flutopfer Hans Petzold hat wieder trockene Füße. Anna Mateur jagt weiter nach den besten Geschichten, die das Leben so schreibt und brilliert im neuen alten Themenfeld der Ordnung und ihres Gegensatzes.

Ordnungshüter gibt es zur Genüge….aber wer passt auf das Kaos auf ?!

AntiRoutineEinheit

Anna Mateur (D): wahnsinnige Dramaqueen und Staubsaugende
Iikka Tangolainen (FIN): Fremder, Räuber und Tangoverantwortlicher
Mika Swuk (D): Revoluzzer, Tastenmetz und Beatbauer
David Campesino (ESP): walerettenwollender Nettwirker, Networker, Bildpoet und Träumer

Ariel Doron (Israel)
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11.07. – 13.07.17

Ariel Doron (Israel)

Plastic Heroes

Was machen die Spielzeuge, wenn man die Tür hinten ihnen zu macht? Bleiben sie still und artig an ihrem Platz sitzen? Hat Barbie ein Verhältnis mit dem Typen vom FBI? Oder will sie doch lieber nach Peking und die Fabrik sehen, aus der sie stammt? Ken ist im Auslandseinsatz unter Tigern und Soldaten unterwegs und telegrafiert immer mal wieder nach Hause. Die Konflikte und Kriege im Jetzt werden am Tisch mit den unschuldig farbenfrohen Begleitern des Kinderzimmers durchexerziert. Aggressive Spielzeuge, die ihr Territorium verteidigen müssen oder ihre Extra-Funktionen auch endlich einmal gewinnbringend einbringen wollen: Laserschwerter, LED-Munition, Gewehre, Äxte, Hämmer und auch die betörend manipulative Schönheit – und das alles made in China. In einem Kampf ohne Worte, ohne klaren Feind oder klares Ziel wird die Grenze zur Realität schwammig: ist das real oder alles nur ein Spiel?

Fotos: Anael Resnick

Photo by Ariel Doron
POSTER PHOTO by Anael Resnick
Arnold Böswetter (D)
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14.07.17

Arnold Böswetter (D)

Die Gesunderhaltung des alternden Körpers

Arnold Böswetter, der Rambo der Seniorenspielplätze is in da house! Ziehen Sie die Füße ein, der eifrige Stock des dienstältesten Allesredners und Überlebenskünstlers findet auch ihr Vorurteil dem Altern gegenüber und wird es schonungslos ins Pflegeheim argumentieren. So rüstig, fit und sprachgewandt, dass Sie nach dieser Show im Personalausweis noch einmal ihr Geburtsdatum prüfen werden. Öffnen Sie Ihre Synapsen!

César Olhagaray & Muriel Cornejo (Chile)
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07.07. – 17.07.17

César Olhagaray & Muriel Cornejo (Chile)

Neustadts Odyssee

Voller Geheimnisse und Verwandlungen stehen sich persönliche Odysseen gegenüber. Wie laute bunte Chamäleons stoßen sie aneinander und verschmelzen miteinander, um die Stadt zu verkraften – doch nicht immer erfolgreich. Auf der Irrfahrt durch die Stadt trifft man das tanzende Krokodil und die fliegenden Fische. Ist das Heimkommen möglich? Oder sollte man dafür zunächst die Muse anrufen?

Cia. Zero en Conducta (ESP/MEX)
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13.07. – 16.07.17

Cia. Zero en Conducta (ESP/MEX)

Trash

Poubelle, das kleine Miststück. Sie ist der Müll, der weggeworfene, unbeachtete, immer fallen gelassene Rest. Und das Leben wird nicht bunter, bloß weil die Tonne gelb ist. Aber sie rappelt sich und scheut keine Mühen als Star zu glänzen, jenseits der grauen Tonnen für Furore zu sorgen, bevor der Cityfant 6000 sie unbarmherzig einsammelt. Denn jeder ist auch seines eigenen Mülles Schmied und unter barbarischsten Umständen muss man sich die Inseln der Glückseligkeit immer wieder selbst schaffen.

Shine like a star, be a star – do epic shit.

Mit: Julieta Gascón, José Antonio Puchades (Putxa)

Cie. Freaks und Fremde (D)
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06.07. – 14.07.17

Cie. Freaks und Fremde (D)

DER BAU von Franz Kafka

Ein Hörstück für zwei Stimmen, ein Tier und einen Sounddesigner. Zeitlos schrecklich und tief sind die Ängste Franz Kafkas. Der Baubewohner weiß, was richtig und falsch ist. Mit seiner Stirn hat er sich ein Paradies in den Waldboden gegraben und lebt dort in sicherer Entfernung zur Gesellschaft. Ausbesserungsarbeiten und genüssliches Flanieren durch die Vertrautheit seiner Gänge und Plätze bestimmen sein Dasein. In der Ruhe seines Baus kann er aufatmen, kann in wohligen Schlaf sinken auf seinen angesammelten Vorräten. Er ist stolzer Herrscher des selbsterschaffenen Reichs, Erbsenzähler und Medium flirrender Angst in allen Schattierungen. So sehr er sie ignorieren will – es gibt sie doch, die Welt dort draußen. Sie werden kommen. Sie wollen ihn, sie wollen teilhaben an seinem Wohlstand, ihn vernichten … Doch wer ist „er“ und wer sind „sie“? – Ein Theaterthriller über Isolation, Angst und Einsamkeit.

Idee, Ausstattung, Performance: Sabine Köhler, Heiki Ikkola
Komposition und Live-Sound-Design: Daniel Williams
Licht-Design: Josia Werth

Cie. Freaks und Fremde (D)
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15.07. – 17.07.17

Cie. Freaks und Fremde (D)

LIFE ON MARS – Bowie-Songs on stage.

Während der Meister sich als Black Star im Musikerhimmel verewigt hat, lassen Freaks und Fremde David Bowie in Gestalt einer 30 cm großen Puppe durch seine Songs laufen, gegen den Sturm anrennen, im Wüstensand Helikoptern nachschauen… .

Weltraumaffen erscheinen, Spiegelbilder, TV-Fratzen, jede Menge Aufziehspielzeug. Und der Sønderling lässt Bowies Soundwelt auf ganz eigene Art erklingen. Ein Konzert? Eine Performance? Theater? Traum?

Sailors fighting in the dance hall

Oh man look at those cavemen go

It’s the freakiest show

Take a look at the lawman

Beating up the wrong guy

Oh man wonder if he’ll ever know

He’s in the best selling show

Is there life on Mars?

Debbsch und Lebbsch (D)
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15.07. – 16.07.17

Debbsch und Lebbsch (D)

Ach du schöne Heimat

Fitness für die Lachmuskeln mit den ulkigen Meistern des gepflegten Blödsinns – gerade beim Schaubudensommer ist es wichtig und richtig sich mit der Heimat auseinanderzusetzen. Nicht nur kritisch, sondern auch mal ehrlich, lustvoll und komisch. 20 Jahre Schaubudensommer und Debbsch und Lebbsch seither am Start. Da blieb nie ein Auge trocken, nie die Stühle leer, da flogen Frauenherzen, während die Herren anerkennend nickten. „Die sin rischdsch lusdsch.“ Flüstert man sich andächtig zu und fällt dabei ohne es zu wollen, in den lieblichen Singsang der sächsischen Gentlemen. Untertitel gibt es nicht, wegen des Flairs und der Atmo.

DEREVO – Lena Yarovaya (RUS)
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13.07. – 14.07.17

DEREVO – Lena Yarovaya (RUS)

Schau, wie ein Stern geboren wird

Eines Tages wehte ein starker Wind und vom Himmel fielen Sterne. Einer von ihnen hatte es noch gar nicht geschafft aufzuwachen geschweige denn seine Morgentoilette vorzunehmen. Wie traurig und einsam er war zwischen all den einsamen und traurigen Menschen. Dann bemerkte er, dass die Leute ein bisschen anfangen zu strahlen, wenn sie lächeln und regelrecht leuchten, wenn sie lachen. In ihm reifte ein Plan: eine Himmelfahrt zurück ans Firnament.

Tanz: Lena Yarovaya

DEREVO (RUS)
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11.07. – 14.07.17

DEREVO (RUS)

Небыль „Nebel“ – ein schönes Wort!

Weder Nobel noch Schnobel, damit das klar ist.

Kurz gesponnenes Seemannsgarn, das sich die Kinder auf dem Dachboden hockend erzählen. Die Erwachsenen lassen sich doch so ungern etwas auftischen – erzählt bloß keine Märchen!

Und dabei sind die Geschichten vom klingenden Gras und dem knisternden Flüstern des Igels so magisch. Und auch vom Bahnhof wollen wir erzählen…

Wusstet ihr, dass der Wald seine Seele verliert, wenn man einen Baum darin mit der Axt fällt?

Im nächsten Leben findest Du Dich als Traktor hinter dem Polarkreis.

Bäume gibt es allerdings dort keine, aber man kann gut ausschlafen während man ein halbes Jahr auf den Sonnenaufgang wartet.

Foto: © Natasha Petrova

Flunker Produktionen (D)
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06.07. – 09.07.17

Flunker Produktionen (D)

Bestiarium der Emotionen

Frohe und ärgerliche, traurige und abgrundtief begeisterte Menschen! Zwei Dompteure stellen ihre leidenschaftlichen Gefühlsbestien zur Schau. Liebe, Wut, Angst, Freude, Lust und Scham; alles wird herausgekitzelt, alles wird hör-, spür-, und sichtbar. Sie sind hier, Ihnen die vielen Facetten ihrer Leidenschaften aufzufädeln, aufzudröseln, sie in Augenschein zu nehmen. Denn das können ihre Bestien: FÜHLEN. Sie warten nur darauf sich zu präsentieren. Lassen Sie sich überrumpeln! Dabei mag das Lachen oder Weinen im Halse stecken bleiben oder Schnappatmung eintreten – wir laden in jedem Falle zum Stell-Dich-Ein.

Idee, Spiel, Ausstattung: flunker produktionen Regie: Andrea Post Musik: Matthias Petzold

Gaggalaari (CH)
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13.07. – 16.07.17

Gaggalaari (CH)

Ich bin das Walross

EINE SHOW ÜBER DIE ELEGANZ GROSSER TIERE IN EINER IMMER LEICHTER WERDENDEN WELT AM BEISPIEL DES WALROSSES.

Ein Konzert ohne Musik nach Waits, Reiser, Sinatra, Joplin, Turner, Smith, Dylan, Queen, Beatles, Cornell, Nirvana, SoKo, Manson, Doors, Adele und Bowie in deutscher Sprache.

Der Scheibenwischer gibt den Takt an, pissing in the river, zwei Prostituierte gehen außen herum, dancing queen, Du kannst jederzeit auschecken, don’t stop me now, pornographische Priesterin, Respekt, ich bin der Eierschädel, god knows i tried, Ho ho hi hi ha ha, strawberry fields forever, GOO GOO GOO JOOB GOO GOO G’JOOB, GOOOOOOOOOOOJOOOOOOOOOB, the show must go on, wo das Bier kalt ist und die Miezen hübsch, thank you for the music!

ACAB – all cats are beautiful.

Von und mit: Giulia Goldammer, Lukas Benjamin Lippeck und Philip Neuberger
Künstlerische Begleitung: Frank Schubert / Julia Kiesler

Hieronymus (D)
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06.07. – 07.07.17

Hieronymus (D)

Ernste Comedy

Vorsicht! Reklamation und Umtausch ausgeschlossen: Die Zaubershows von Hieronymus sind nichts für Menschen mit sonnigem Gemüt. Mit eisernem Charme, lustlos rauem Ton und penetrant schlechter Laune spielt er sich in die Herzen der Zuschauer. Kein Glitzervorhang, keine leicht geschürzte Assistentin, kein halbstündiges Getue um einen einzigen Kaninchen-Trick. Zack, und da ist der Hase. Hieronymus’ Magie ist kurz und schmerzhaft, ohne Wohlfühlgarantie, aber viehischst komisch. Sicher, zaubern kann er, sogar richtig gut, nur nicht lieb. Sie wurden vor diesem Spaß gewarnt!

Irmgard Knef (D)
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06.07. – 08.07.17

Irmgard Knef (D)

Ein Lied kann eine Krücke sein – Solo for one – Musical Comedy

Irmgard Knef, Alterspräsidentin des deutschen Kabarett-Chanson feiert mit 90 Jahren die Liebe. Wenn auch ein wenig gebrechlich, präsentiert sie doch mit ungebrochenem Kampfgeist neue Geschichten, neue Chansons und bekannte Songs, die man so noch nicht gehört hat. Dankbar noch Mumm in den Knochen zu haben, statt Honig im Kopf, bietet sie dem Alter die Stirn und dem Publikum kurzweilige Stimmungsertüchtigung. Diese Frau lässt sich nicht in die Suppe spucken – erst recht nicht, wenn sie sowieso bald den Löffel abgeben muss. Über sieben Krücken muss sie noch einmal gehen und schießt dabei immer wieder aus der etwas steif gewordenen, aber immer noch echten Hüfte.

Irmgard Knef ist: Ulrich Michael Heissig (aber psst!)

Jorge da Rocha (POR)
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08.07. – 10.07.7

Jorge da Rocha (POR)

Solo Concierto

Ein Portugiese mit dem Kontrabass. Er schmuggelt sich in die Ohren der Zuhörer und mit Stimme, Bass und Loop-Station sind im Orchester dieser überraschenden One-Man-Show schon alle Rollen besetzt. Die zarten Tönen der Bassgeige und eine ebenso zauberhaft warme Stimme streicheln die Ohren, miezeln den Bauch und tragen die Zuhörer weit weg vom Hier und Jetzt. In einem preisverdächtigen Mix aus eigenen Kompositionen und allgemein als „Hits“ bezeichneten Werken entwirft der Ausnahme-Musiker sinnlich bewegende Zustände und nimmt Sie mit auf eine sanft-rasante Fahrt in das Herz und tief in die Seele.

Los Carambas (GB)
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06.07. – 09.07.17

Los Carambas (GB)

In der Tradition des Juxes und der Tollerei haben sich drei Clowns gefunden, um der Welt endlich mal richtig Vaudeville zu geben. In Absprache mit den Ministerien für alberne Gangarten und freshen Slapstick sind alle Ressorts emsig eingebunden und sorgen für eine Show voller extravaganter Einlagen. Gegen rote Nasen und Konfetti wurde Veto eingelegt, Humor der allerfeinsten Sorte aber wurde bis an den Rand des guten Geschmacks durchgeboxt. Demokratisch gleicher sind hier alle, auch der angetrunkene Junggesellenabschied, der nicht auf den Platz darf, würde sich scheckig lachen – erzählen Sie davon, denn das ist 1 Riesenspaß.

Clowns:
Hugo Maciel
Joaco Showman
Chris Lynam (King of Clowns)

Lügenmuseum (D)
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06.07. – 16.07.17

Lügenmuseum (D)

Labystan

Manche Menschen werden auf Walfischen geboren, andere in Betten, wieder andere auf gestampften Lehmboden in strohgedeckten Hütten – oder eben in einem Hühnerstall  bei Hohenbüssow. Als Sprössling eines Esels und einer Eule vollzog sich die Menschwerdung erst, nachdem sie sich ziellos umherirrend in dem Fantasieland Labystan wiedergefunden hatten. Labystan handelt von Wahrheiten und Illusionen, die keinen praktischen Nutzen haben. Thomas Herbst führt Dinge vor, die es gar nicht gibt, Jan Heinke wird Labystan zum Klingen bringen und sich mit Richard von Gigantikow in bildverliebten Clownerien und abenteuerlichen Installationen verirren. Staubaufwirbelnde Querfeldeinritte und Paradebeispiele einer vogelfreien und kindischen Nation und die Gelegenheit einer zweiten Staatsbürgerschaft, wo der Humor Teil des Staatswesens ist.


Mit: Jan Heinke, Thomas Herbst und Richard von Gigantikow

Lukas Besuch (D)
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10.07. – 12.07.17

Lukas Besuch (D)

Fooling Forward

Die Straße war und ist seine Lehrmeisterin. Hier bricht eine Welt zusammen und drüben wird gelacht. Frech? Quatsch, witzig! Denn wann kann man besser lachen, als am schwärzesten Tag. Hier greift einer ganz tief in die leeren Taschen und zaubert eine ganze Trickkiste voller Gags, Tauben und Exzentrik hervor. Der Alltag als Blaupause wird ohne Umschweife zum wichtigsten Auftraggeber für Ideen und animiert zu improvisatorischen Höchstleistungen. Scheitern und Groteskes wird virtuos beschrieben und gespielt. Und man lacht am besten am schwarzen Tag des anderen, der so geistreich, charmant und voller Poesie nach dem klassischen Prinzip des Clowns in die Herzen des Voyeurs stolpert. Nach dem Ärger kommt der Humor und am Ende wir sind doch alle ein wenig exzentrisch.

Lutz Fleischer (DD)
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07.07.-17.07.17

Lutz Fleischer (DD)

Er ist da und lädt ein in die Fleischerbude in der Fleischergasse.

Mauro Paganini (ARG)
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13.07. – 16.07.17

Mauro Paganini (ARG)

Lonely Room

Humor, drama, insanity and mystery.

Kaspar Hauser oder Jean Baptiste Grenouille – was bleibt menschlich, was bleibt Subjekt? Große Fragen, aber vorrangig große Kunst im kleinen Raum. In einem traumähnlichen Zustand außerhalb der linearen Zeit begibt sich der Protagonist auf eine wundersam schaurige Reise. Begleiten kann ihn, wer bereit ist sich auf Unlogisches einzulassen. Der Klang vergessener Welten und verfahrener Leben in einer Performance außerhalb des Jetzt, allein im Sein. Physisches Theater mit Musik aus selbst gebauten Instrumenten. Du denkst jetzt, ach nö, zu viel Kopf? Keine Sorge, der ist danach glücklich verloren…

Is he human, the being who has lived many lonely lives secluded in a room? Isolated from a hostile world, he feeds on distant memories and intense dreams. An oneiric performance in an eerie atmosphere far from linear time.

Michael Hatzius – Die Echse (D)
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11.07. – 13.07.17

Michael Hatzius – Die Echse (D)

Echs, Echs, sie ist back. Die Echse – eine Institution des rumpeligen Beratens und eine Visionärin des großen Ganzen. Sie weiß, was das Universum zusammenhält und kann deswegen in gewohnt großkotzig liebenswürdiger Art alle teilhaben lassen an ihrem reichen Erfahrungsschatz und auch die unbedeutsamen Bedeutsamkeiten erklären. Echsebitionismus in seiner wechselwärmsten Form, der ausschließlich und zu allererst für die Sorgen und Nöte der Zuschauer da ist. Scheuen Sie sich also nicht, mit dem schuppigen Berater den persönlichen Kontakt zu suchen – hier werden Sie geholfen. Da keine Echse eine Insel ist, darf man gespannt sein, wer noch so alles den heiligen Bühnenraum betreten wird. Man munkelt von Zecken, Hunden, Hühnern und auch Schweinen. Aber die Treppen…

Mitsingzentrale (D)
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10.07. – 12.07.17

Mitsingzentrale (D)

Betreutes Singen

Demian Kappenstein und Reentko Dirks laden zum betreuten Singen ans Lagerfeuer im quadratischen Rund. Alle haben die Qual der Wahl: man kann ja alles zur Wanderklampfe singen. Reentko, sagt man, kann über 2000 Stücke auf Zuruf spielen, der Text wird in Echtzeit aus dem Internet an die Wand geschmissen wie die Gläser in Moskau, Moskau, und jetzt alle:

Goodbye England’s Rose,
I’ve had the time of my life. No I never felt this way before
‘Cause nothing compares, nothing compares to
Every Breath You Take, Every move you make
Because she loves you
In the Ghetto
Yeah Yeah Yeah
YEAH!

www.demiankappenstein.tumblr.com

www.reentko.com

Muttis Kinder (D)
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06.07. – 08.07.17

Muttis Kinder (D)

A cappella

Aller guten Dinge waren schon immer drei, vielleicht weniger als acht, aber jedenfalls mehr als zwei. Muttis Kinder liegen damit genau im Trend und singen sich mozartesk wunderkindhaft um die Welt. Man kann ihre funkelnden Gesangskristalle nur bestaunen: Big Band, Synthesizer, Arie – sie treffen jeden Ton. In ihrer Kernkompetenz als Schauspieler überzeugen sie erst recht mit Augenaufschlägen, die Berge versetzen und Gesten, die Meere teilen. Lust auf schwelgerischen Overkill? Dann fordern wir zum höchst vergnüglichen Jubeln auf und lassen von nun alle Instrumente im Orchestergraben ruhen.

Muttis Kinder – große Freude mit wunderbar viel Schi Schi

Gesang und Schauspiel:
Claudia Graue
Marcus Melzwig
Christopher Nell

They can do big band, synthesizer and aria – all with their voices. Stunning and very addictive.

Pappschattira Schaukastentheater (D)
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09.07. – 16.07.17

Pappschattira Schaukastentheater (D)

Underwaterworld

Papier- und Schattentheater nach Hans Christian Andersens „Die kleine Seejungfrau“

Wir entführen in die entschleunigende, handbetriebene, analoge Spielwelt der kuriosen Schaukästen. Ein Leuchtturm mannshoch, eine Dachlatte rot-weiß, der Lichtkegel kreist durch den dunklen Raum. Hier beginnt die Geschichte des Leuchtturmwärters, einem Schriftsteller. Er schreibt – verschlossene Türen öffnen sich, Schatten fallen wie von einer Laterna Magica an runde Leuchtturmscheiben und nach und nach entsteht ein Reich aus Farben und Formen unter der Oberfläche des Wassers.

Ein Märchen über Seewölfe, Seejungfrauen und die Sehnsucht nach der fremden Welt.

Illustration/Spiel: Anne Ibelings
Regie/Spiel: Christiane Guhr

A paper tale about sea-wolves, mermaids and the longing for the far-far-away. The lighthouse keeper creates his story about his and other worlds.

Peter Waschinsky (D)
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06.07. – 09.07.17

Peter Waschinsky (D)

Das gaaanz große KOMM BÄCK

Punkte 1 -10 aus dem Leitfaden für den Umgang mit Puppenspielern: sie lassen nicht die Puppen tanzen. Die Puppen tanzen vielleicht beim Kasperle oder in Augsburg in der Kiste und vielleicht auch mal bei Ihnen zuhause, hier aber leben sie. Mit Witz, Charme und Finesse zeigt Peter Waschinsky seine brandneuen Klassiker in variantenreichen Nummern, reduziert dabei radikal, experimentiert und entertaint zwischen Cabaret, Oper, Brecht und Muppets einfach alles. Sie werden verstehen, warum Puppen nicht tanzen.

PuntMoc (ESP)
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13.07. – 16.07.17

PuntMoc (ESP)

GAGSonTRIX

Silencis, gestos, moviments, accions.

Drei junge Spanier in weißen Hemden – der wahre Traum einer jeden Traumschiffbesetzung. Man hat sie reich mit Talent beschenkt und sie bedanken sich mit einem riskanten Experiment: eine ganze Show ohne Drehbuch, ohne Requisiten und ohne Worte. Sie verwandeln fortwährend – Menschen in Tiere, Tiere in Energie, Energie in Gelächter, Gelächter in unzählige Charaktere, Filme und Konzerte. Mit atemberaubendem Rhythmus und surrealistischem Humor spielen PuntMoc mit der Vorstellungskraft der Zuschauer und führen sie so an alle möglichen unmöglichen Orte.

Mit:
Héctor Boada
Juli Boada
Guillem Boada

SONAMBUL – Gedankenleser (D/BRA)
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13.07. – 16.07.17

SONAMBUL – Gedankenleser (D/BRA)

TRANCE – der Trip in Deinen Kopf!

Sie sind immer zu zweit.
Sie kommen aus Berlin.
Sie blicken in Ihren Kopf.
Alles dreht sich hier um den menschlichen Geist:
Telepathie, Hypnose, Psychomagie
vor surrealen ART NOIR Animationen.
Sie werden Ihnen den Schlaf rauben.

Somnambul, die Nacht ist lang, wir bleiben länger.

Er ist Spieler, Gentleman, Manipulator.
Sie wächst in Brasilien auf und wird dort von ihrem Kindermädchen in die Rituale des
Macumba und des Gesichterlesens eingeweiht.

Zusammen führt dieses sonderbare Paar sein Publikum in die Welt des Paranormalen.

Extravagante, bunte und abgründige Gehirne sind höchst willkommen.

Suse Wächter & Manuel Muerte (D)
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06.07. – 09.07.17

Suse Wächter & Manuel Muerte (D)

Das Orakel von Delphi – Psychozirkus

Heraufbeschworen aus den Tiefen des Hades wird die Seherin Pythia zur Stimme des Orakels von Delphi. Haben Sie Fragen über Ihre Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft? Werfen Sie sich in den Strudel schwankender Realitäten und begeben Sie sich auf eine Reise in bizarre Wirklichkeiten.

READY TO BE SURPRISED?

Der Verstand mag zwar nicht mehr an Wunder glauben, doch es bereitet Lust, sich dem Irrationalen hinzugeben. Machen Sie doch einfach mal!

Teatr Figur Kraków (PL)
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10.07. – 12.07.17

Teatr Figur Kraków (PL)

Hulyet, hulyet

Hulyet, hulyet kinderlach
Kolsman ir sent noch ying
Wayl fun friling bis tsum
winter
Is a katsenshpring

Tobt Euch aus, Kinder,
Solange ihr noch jung seid
Weil vom Frühling bis zum
Winter
Ist es ein Katzensprung.

Rejoice, rejoice children
As long as you are young

Because from spring to

winter

There is only a short hop

Mordechai Gebirtig schuf in den 1920er Jahren jüdische Volkslieder, die sich ungemeiner Beliebtheit erfreuten. „Hulyet, hulyet“ ist eines davon und es trägt die Erinnerungen und Geschichten der Bewohner des Krakauer Ghettos. Das Teatr Figur Kraków schafft eine poetische Erzählung, die Momentaufnahmen vom Leben an diesem Ort in den 1940er Jahren zeigt. Jede Geschichte hat ihren Raum: in alten Koffern, Kisten, in alten Apothekenschränken und in Babybetten. Ein kleines Kind allein in einer leeren Straße, ein Platz voller kaputter Möbel, die Eisdiele, Konzertplakate. Wie sah ein Vierjähriger diese Welt?

Regie: Dagmara Żabska,
Regieassistenz: Alla Maslovskaya
zenographie: Agnieszka Polańska, Beata Klimkowska, Edyta Stajniak
Musik: Andrzej Bonarek
Produktion: Marta Hankus
Spiel: Agnieszka Polańska, Piotr Idziak, Mateusz Wróbel, Marta Hankus, Dagmara Żabska

Gefördert aus Mittel des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen.

The Bombastics (D)
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10.07. – 12.07.17

The Bombastics (D)

Be Bop a Luna
Be Bop a Luna

Einfach mal was eiskalt durchziehen: drei Musiker, Entertainer und Komiker präsentieren professionellen Funbeat! Unüberhörbar, aber nicht laut. Lustig, tiefsinnig, leichtfüßig, augenzwinkernd, immer stilvoll und im improvisiertem Takt. Klamauk ist es nicht, unpersönlich auch nicht, aber persönlich wird es nie. Männlein, der Mann am Kontrabass, expandiert unerwartet zu einem Dressurreiter und interagiert spontan mit dem Publikum. Strangeman, zelebriert an der Gitarre Wortakrobatik und ist der Magier der unglaublichsten Fingertricks, während Dorych hinter dem Akkordeon auch schon mal mit einem Zuschauer tanzt und dabei Poesie versprüht. Oder einfach Charme.

Mit:
Thomas Münzer
Jürgen Demant
Doris Friedmann

The Metafiction Cabaret (D)
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10.07. – 12.07.17

The Metafiction Cabaret (D)

Infamous Attractions

Glitzeralarm! Einmal vom Zirkuspferd geküsst werden und danach pogend durch den Glam-Rock stolpern. Ambivalente Pianosounds, zügellose Beats, leidenschaftliche Gitarrenriffs und abgründige Stimmen, die sich nach Unvollkommenheit verzehren. Ein Raum, in dem ein jeder seinen inneren Freak rauslassen kann. Das Publikum wird in eine Zwischenwelt des abgründigen Punk-Noir-Spektakels geführt. Tief im Herzen Sohos feiert Mackie Messer seine Hochzeit mit Polly Peachum und The Metafiction Cabaret beteiligt sich in dekadentester Form an den Feierlichkeiten.

The Missies (D)
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06.07. – 16.07.17

The Missies (D)

Special Guest: Alwin Weber (D)

the fatal attraction of power

INSTALLATION die ganze Zeit über.

SHOWS am 7.7. , 11.7. und 12.7. und wann immer sonst Zeit ist.

SPEZIALGAST „the alien new age priest“

<Turbopreach NoiseConcert>

The Pigs (AUS)
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09.07. – 12.07.17

The Pigs (AUS)

Australisch musikalische Countrypopschweine

Vergesst Britney, vergesst Michael, vergesst Queen B – alles halbfester Schnittkäse. The Pigs sind da und sie können alles, nur noch viel besser. Ein Glücksfall für die Welt, das fünfblättrige Kleeblatt unterm Regenbogen, der Siebener im Lotto! Mit größtem achselfreien Anmut und grenzenlos barfüßiger Energie betreten sie ihre Bühne weltmännisch bäuerlich, meist seitwärts. Familie Pig lebt und arbeitet auf einer Farm in einem kleinen Städtchen namens Sydney, von dort wandern sie mit endlos wunden Füßen durch die Pop- und Countrymusik – da bleibt kein Auge trocken und kein Po auf dem Sitz. Auch Landmusikhasser sollten einen Seitensprung wagen. Durchgeknallt sympathisch und schweinisch gut – wer da nicht mithopst ist einfach mal selber schuld.

Yvonne Burmann (D)
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25.06. – 27.06.17

Yvonne Burmann (D)

Tarotkartenlegerin

Lasst die Sonne, Sonne sein und begebt euch hinein in die Tarot-Höhle und lasst die Karten sprechen. Der Narr muss nicht witzig sein und der Tod nicht angsteinflößend. Wir haben alle eine Zukunft, wir müssen sie nicht wissen, können aber. Hell yeah!

Programm 2026

Hier findest du unser aktuelles Programm für den Schaubudensommer 2026