Archiv

Jahre der Kunst

Blättern Sie durch die Geschichte des Schaubudensommer und entdecken Sie vergangene Programme.

Programmarchiv

Über 20 Jahre Schaubudensommer

Die Geschichte des Schaubudensommer hat eine bewegte Geschichte. Jedes Jahr hat seinen eigenen Charakter, seine eigenen Stimmung und seine eigene Magie.

"Der Schaubudensommer hat mir gezeigt, dass echte Kunst unter freiem Himmel lebt und atmet."

Maria Keller
Künstlerin, Berlin

Das war der Schaubudensommer

2016

Ahsan Nadeem Sheikh (Pakistan)
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15.07. – 17.07.16

Ahsan Nadeem Sheikh (Pakistan)

GILGAMESH

oder „Die göttliche Zähmung des Mannes ohne chirurgischen Eingriff“

Kleine Scherben aus dem Gilgamesh-Epos
Versuch einer Rekonstruktion mittels Kathak, Rezitationen und Gesang

„Mein Sohn, das Hackebeil, das du sahst, ist ein Freund,
wie eine Frau wirst du ihn lieben, ihn im Arm halten und ihn streicheln,
und ich, Ninsun, ich werde ihn zu deinesgleichen machen.
Ein mächtiger Gefährte wird zu dir kommen, der Retter seines Freundes.
Der Mächtigste ist er im ganzen Land, er hat viel Kraft,
seine Muskeln sind so hart wie ein vom Himmel gefallener Felsbrocken.“

-aus „Gilgamesh“ von Raoul Schrott

Vocal: Martin Keller (Bariton)

Al Huschty (D)
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11.07. – 17.07.16

Al Huschty (D)

Al Huschty’s fantastischer Open-Air Frisierstuhl

Al Huschty gilt in Fachkreisen als letzter Barbier Draculas. Auf seiner Reise durch die Jahrmärkte Osteuropas und des Vorderen Orients stellt er seine legendäre Schneidekunst zur vorbehaltlosen Verfügung. Seien Sie mutig, überraschen Sie Ihre Gefährten, Ihren Löwen zu Hause. Betrügen Sie schamlos Trudis Hairshop! Wollten Sie nicht schon immer so aussehen wie der Dings von Dynamo? Dann bums!

Kommen Sie näher! Kommen Sie ran!! Hier werden Sie erfrischend anders beschnitten als nebenan!!!

Al Huschty schneidet jeden, aber nicht alle!

Lauschen Sie Al Huschty, wie er aus dem Haarschneiderkästchen plaudert!

HIER SEIFT DER LETZTE HUSCHTY VOR DER AUTOBAHN!

Bild: ©Wilhelm Busch

Alice – Tribal Body Art (D)
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07.07. – 17.07.16

Alice – Tribal Body Art (D)

Die Gesichtsbemalungen, die Ureinwohner-Stämme schon seit Generationen und auf allen verschiedenen Kontinenten praktizieren, können bei uns bestaunt und erlebt werden. In Australien, Papua-Neu-Guinea, in Afrika und bei den Mayas oder anderen Indianer-Stämmen nutzen die Menschen das Bodypainting für spirituelle Zeremonien. Mal sind sie gruselig bemalt, um Geister abzuschrecken – mal verwandeln sie sich in ihre „spirit animals“ also verkörpern das Tier, dass sie in spiritueller Hinsicht verkörpert.

Diese Kunst gibt es also schon seit Urzeiten auf unserem Planeten und ermöglicht den Menschen, sich spirituell zu öffnen oder zu verwandeln. Nicht zuletzt dient es natürlich auch überall der Schönheit und Ästhetik und verleiht jedem Möglichekt sich in neuem Licht zu sehen.

ALLES KLAR! (RUS/D)
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07.07. – 09.07.16

ALLES KLAR! (RUS/D)

ALLES KLAR! ist ein hoch-energetisches und befreiendes Erlebnis der Extra-Güteklasse. Unglaublich undiplomatisch und beeindruckend schamfrei. Unumwundene, schrullige bis perverse Worte mit direktem Cuntent, elektronisch pumpende Beats, dreckige Gitarren und saftige Synthesizer-Sounds. Alice und Claire teilen eine große Vorliebe für schmutzige Spiritualität und führen das hoch geschätzte Publikum mit ihren röhrenden Stimmen zur heiligen Dreifaltigkeit. Da fehlen zur Erklärung nur noch wenige Worte: food-fuck and fun. Obacht, es steht nicht hinter verschlossenen Türen, ist aber trotzdem ab 18!

We call it Electric PornPunk!

Anna Mateur & Cora Frost (D)
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15.07. – 17.07.16

Anna Mateur & Cora Frost (D)

Schrödingers Datsche
Schrödingers Datsche

Ein Garten dient der Entspannung – aber im Kleingartenverein „Kolchose 11 Dresden West“ gibt es nur noch Grabenkämpfe und es geht darum sich mit Regelwerk zu beschießen. Baumbeschnitt, Wegeordnung, die Endlösung der Nacktschneckenfrage… .

Als sich bei einer Maulwurfshügelsprengung ein Spalt auf tut und Schrödingers Datsche komplett isoliert von den anderen Lauben ist, entspinnen sich die wildesten Fantasien und Verschwörungstheorien was  in und um die Parzelle von Schrödinger stattfindet. Doch kann man der Wahrheit nicht auf den Grund gehen, der Spalt ist so tief – manch einer behauptet er ginge bis nach Japan.

Schrödingers Datsche

ein deutscher Abend voller Wahn-Zen

………………wenn sie bitte hier unterschreiben wollen!

Mit Cora Frost,  Anna Mateur, Hamid Jamshidi

Buffpapier (CH)
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13.07. – 17.07.16

Buffpapier (CH)

AQUA FREAK SHOW

Wir wissen mehr über den Mond, als über die Tiefen des Ozeans. Oben steht die amerikanische Flagge und da unten lebt wohl der Blobfisch.

Ein viereckiges Behältnis für Wasser, Flora und Fauna. In drei dieser Ecken wohnen skurrile Wesen; Mademoiselle Piscine, Gonzo und Marmelade. Alle fürchten den Alltag auf engstem Raum und verhandeln den üblichen WG-Wahnsinn. Realität, Wünsche und Fantasie fechten einen ungleichen Kampf. Die apokalyptische Strandmüllhalde ist Eingangstor für die psychedelischen Tiefen des Meeres. Die Fische sind irgendwie abgehauen, dafür findet sich überall Plastik. Die Compagnie Buffpapier taucht ab in die poetische Tiefe des Grotesken und das Publikum darf gespannt sein, was sie alles an die Oberfläche bringen wird.

Spiel: Franziska Hoby, Manuel Gmür und Stéphane Fratini

Dramaturgische Begleitung: Christophe Carrere, Federico Dimitri und Elisa Canessa

César Olhagaray & Muriel Cornejo (Chile)
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07.07. – 17.07.16

César Olhagaray & Muriel Cornejo (Chile)

Neustadts Odyssee

Voller Geheimnisse und Verwandlungen stehen sich persönliche Odysseen gegenüber. Wie laute bunte Chamäleons stoßen sie aneinander und verschmelzen miteinander, um die Stadt zu verkraften – doch nicht immer erfolgreich. Auf der Irrfahrt durch die Stadt trifft man das tanzende Krokodil und die fliegenden Fische. Ist das Heimkommen möglich? Oder sollte man dafür zunächst die Muse anrufen?

Christoph Bochdansky (AUT)
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07.07. – 10.07.16

Christoph Bochdansky (AUT)

Kasperl – dieser Mann ist eine Fälschung!

Ein Stück über eine veritable Identitätskrise

Was nützen Konflikte? Sie schauen saublöd aus und man kann sie nicht erschlagen. Seid ihr alle da? Ja natürlich, sind wir alle da. Aber halt, was ist denn das für ein Kasper! Hier will er Held sein, er will beliebt sein. Aber was braucht denn ein Kasperl, um ein Held zu sein?
Wir brauchen einen Beweis. Er erschlägt das Krokodil. Ja, nun gut, das ist okay. Aber Kasperl?! Was bist du ohne Krokodil?
Er versucht die Konflikte zu beseitigen, die werden aber dann doch immer mehr. Wie im normalen Leben. Und jetzt behaupten die Konflikte auch noch, er sei eine Fälschung.

Spiel: Christoph Bochdansky

Regie: Christoph Werner

Musik: Martin Ptak

Cia. Zero en Conducta (ESP)
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07.07. – 10.07.16

Cia. Zero en Conducta (ESP)

La derniere danse de Brigitte

Brigitte ist schon so alt, dass ihre Erinnerungen sich wie eine alte Schallplatte anfühlen – schwarz-weiß, zerkratzt und unvollständig. Sie ist ja selbst nicht sicher, an was sie sich überhaupt erinnert. Eines jedoch ist beschlossen: ihr Leben wird sich bald dem Ende neigen. Es bleibt kaum Zeit, all diese Erinnerungen zusammen zu packen und mitzunehmen in jene andere Welt.

Willkommen in Brigittes Kosmos. Willkommen an einem Ort, wo Bewegung das Erzählen ersetzt.

Idee: Zero en conducta, movement theater

Regie und Performance: Julieta Gascón und José Antonio Puchades (Putxa).

Musik und Sound: Red Vox studio

Design und Konstruktion: Angel Navarro und Kim Decour (Szenografie), Miguel Hache (Puppenbau)                      

Cie. Freaks und Fremde (D)
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15.07. – 17.07.16

Cie. Freaks und Fremde (D)

LIFE ON MARS – Bowie-Songs on stage.

Während der Meister sich als Black Star im Musikerhimmel verewigt hat, lassen Freaks und Fremde David Bowie in Gestalt einer 30 cm großen Puppe durch seine Songs laufen, gegen den Sturm anrennen, im Wüstensand Helikoptern nachschauen… .

Weltraumaffen erscheinen, Spiegelbilder, TV-Fratzen, jede Menge Aufziehspielzeug. Und der Sønderling lässt Bowies Soundwelt auf ganz eigene Art erklingen. Ein Konzert? Eine Performance? Theater? Traum?

Sailors fighting in the dance hall

Oh man look at those cavemen go

It’s the freakiest show

Take a look at the lawman

Beating up the wrong guy

Oh man wonder if he’ll ever know

He’s in the best selling show

Is there life on Mars?

Cie. Têtes de Mules (CH/F)
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12.07. – 17.07.16

Cie. Têtes de Mules (CH/F)

L’Entresort

Kommen Sie herein und entdecken Sie unsere Sammlung der Kuriositäten! Bleiben Sie nah bei sich selbst und versuchen Sie unbedingt Ihren Verstand zu behalten.

Durch ein Schlüsselloch können Sie die schrägste Familie ever beobachten. Junior, der 30 Jahre alte Skelettmann ist im Netz seiner Mutter gefangen. Alma, die schwarze Witwe nutzt all ihre manipulative Kraft um ihren Sohn bei sich zu halten. Ihrer beider Leben entfalten sich unter dem unerbittlichen Blick des toten Ehemannes. Der Teufel lunzt um die Ecke, spielt die Karten der Illusion und sät Zwietracht. Unsere Wahrnehmung foppt uns sowieso, also glauben Sie alles, was Sie sehen!

Und ganz unter uns: sind wir nicht alle ein bisschen unnormal?

Cornelia Fritzsche (D)
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14.07. – 17.07.16

Cornelia Fritzsche (D)

Ursula von Rätin besetzt wieder eine Schaubude, rotzfrech, aufmüpfig, rattenscharf, ganz so wie man sie kennt. Als sie auszog, um woanders endlich etwas zu lernen, lernte sie vielleicht das Fürchten? Auf jeden Fall viel Neues, Aufregendes, was manchmal wirklich zum Fürchten sein kann. Dabei hat sie Einiges abgestaubt! Eine Kommode, viel Applaus, einen Käsekeks und zwei Preise, die hier auch benannt werden sollen, bei aller Bescheidenheit: den Puppetry-Slam in Berlin und da Ursula nichts von Kleckern, sondern nur von Klotzen hält, auch gleich noch den Dresdner Satirepreis.

Also hereinspaziert! Und drängelt nicht so!

DEREVO (RUS)
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11.07. – 14.07.16

DEREVO (RUS)

Небыль „Nebel“ – ein schönes Wort!

Weder Nobel noch Schnobel, damit das klar ist.

Kurz gesponnenes Seemannsgarn, das sich die Kinder auf dem Dachboden hockend erzählen. Die Erwachsenen lassen sich doch so ungern etwas auftischen – erzählt bloß keine Märchen!

Und dabei sind die Geschichten vom klingenden Gras und dem knisternden Flüstern des Igels so magisch. Und auch vom Bahnhof wollen wir erzählen…

Wusstet ihr, dass der Wald seine Seele verliert, wenn man einen Baum darin mit der Axt fällt?

Im nächsten Leben findest Du Dich als Traktor hinter dem Polarkreis.

Bäume gibt es allerdings dort keine, aber man kann gut ausschlafen während man ein halbes Jahr auf den Sonnenaufgang wartet.

Foto: © Natasha Petrova

Der Täubling (D)
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15.07. – 17.07.16

Der Täubling (D)

Herr Täubling (voller Name: Amadeus Magnus Ephraima Täubling)

Akademischer Grad: Prof. für Angewandte Misanthropie

Genre: Schlimmbeleidigung / Tourette Rap

Begründer der Strömung des Radikalen Misanthropismus

besondere Merkmale: gepflegtes äußeres Erscheinungsbild

berühmte Zitate: „DU PENNER!!!“

„Der Text ist vollkommen zusammenhanglos, die Melodie passt da kein Stück zu und im Video seh ich ein Kerl, der anscheinend gerne Lippenstift benutzt und sich auch sonst anzieht wie eine Transe. Ich kann diesem Crap nichts abgewinnen. Das ist doch nur was für Kiddies aus dem Ghetto, die zu beschränkt sind, um zu sehen, dass das hier einfach scheiße ist.“ dpa

https://soundcloud.com/dertaeubling

Dr. Klein und die Miss Fits / Container 8 (D)
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07.07. – 17.07.16

Dr. Klein und die Miss Fits / Container 8 (D)

COME IN AND PEEP THE SHOW!

Wenn eine Person, wie ein Patient behandelt wird, wird sie sich auch entsprechend benehmen.

Frances Farmer

Vereinzelt, gemeinsames Zusehen und Observieren einer Seziershow! Inneres wird ausgekehrt… Jedem eine Kabine! Bitte setzen, denn Schwindel ist garantiert.

Überwindung der Grenzen zwischen Böse und Gut. Und den Geschlechtern.

Es ist nicht immer das, was erwartet wird.

Der Schein trügt.

Die Augen sollten sich ans Dunkel gewöhnen….

Basierend auf der Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde von Robert Luis Stevenson

Dr. Klein und die Miss Fits, ist eine Show von John Klein. Ausführung mit Coco Channel und den Miss Fits.

Eintritt auf eigene Gefahr.

Gabor Vosteen (HUN)
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14.07. – 17.07.16

Gabor Vosteen (HUN)

Das schönste Instrument der Welt?

Die Blockflöte, Gattung der Schnabelflöten – da kommen diverse Assoziationen auf. Amerikanische Kuchen, Musikschulen, Spucke, „Alle meine Entchen“ und das Gegenteil von cool. Gewisse Organisatoren des Festivals erinnern sich daran, dass sie mit ihrer Blockflöte eher Fechten gelernt haben, als darauf zu spielen. Was mit einem halben Dutzend dieser Dinger noch so geht, zeigt Gabor Vosteen, der Mann mit den (B)lockflöten. Staunt und lacht, wenn sich der spindeldürre Charmeur schmeichelnd und urkomisch der Herausforderung stellt, dem schönsten Looserinstrument der Welt den gebührenden Respekt zu erweisen.

Gankino Circus (D)
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07.07. – 08.07.16

Gankino Circus (D)

Irrsinn und Idyll

Ein Auftritt der vier Musiker ist weniger ein Konzert als vielmehr ein weltmusikalisches Schauspiel, ein kabarettistisches Spektakel, eine subkulturelle Sensation!

Frisch aus dem fränkischen Dietenhofen nun ihr neuester Geniestreich: mit rasanten Melodien und unbändiger Spielfreude rücken Gankino Circus der Musik ihrer Heimat zu Leibe. Ralf Wieland, Geschichtenerzähler und Gitarrist, führt durch den hinter der fränkischen Dorfidylle hervorschimmernden Wahnsinn. Mit dabei: der elegante wie therapiebedürftige Arztsohn Dr. Simon Schorndanner Junior an Saxophon und Klarinette, der launische Akkordeonmeister Maximilian Eder aus der traditionsreichen Dynastie der Eders und der lausbübische Percussion-Tausendsassa Johannes Sens.

Inéz und Sammeltonium Wunderland (D) Copy
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14.07. – 17.07.16

Inéz und Sammeltonium Wunderland (D) Copy

„Irgendwo auf der Welt. Gibt’s ein kleines bisschen Glück, und ich träum‘ davon in jedem Augenblick.“

Das Leben ist kurz und kitschig. Am besten wühlt man dafür im Müll der vergangenen Zeit und findet im Strandgut der Musik alte Schlager von den Comedian Harmonists, Hildegard Knef, Lale Andersen und Lilian Harvey. Inéz ist Ahnin des Räubers „Schinderhannes“, Ururenkelin eines Erfinders und die Tochter eines Gitarristen – und da sage einer, dass Pippi Langstrumpf die Letzte mit so einer Biographie war. Inéz‘ Stimme wird von Stahlcellist und Obertonsänger Jan Heinke und dem Trommler Demian Kappenstein eingesammelt und recycelt. Im besten Wortsinne: sie verfremden und befreunden eine junge Stimme mit alten Weisen.

John Moran (USA)
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07.07. – 10.07.16

John Moran (USA)

Was haben Uma Thurman, Iggy Pop und Allen Ginsberg gemeinsam? Sie haben alle mit dem zeitgenössischen Mozart John Moran zusammen gearbeitet. Der New Yorker aus Nebraska vereint Repetition und Präzision mit einem Hauch Nonchalance und zieht in den Bann des Klangs. Eine Mischung aus Minimalismus und verspielt-komplexen Solo-Performances – eine eigensinnige Interpretation moderner Bühnenkunst, irgendwo zwischen Tanz, Theater und Musik mit ganz viel Charme und Leichtigkeit.

JuWie Dance Company (D)
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07.07. – 10.07.16

JuWie Dance Company (D)

ELDORADO – First Sketch

Eldorado, ein sagenhaftes Land, wo die Flüsse mit Gold gepflastert sind. Die Suche nach diesem Ort ist doch aber viel mehr als das Finden von Gold, dem vermeintlich Fassbaren, sondern doch eher die Suche nach dem Glück. Aber auch Popcorn ist fassbar und macht glücklich. Eine Theaterexpedition durch Kolumbien, nach Sucursal del cielo – DER Himmelsniederlassung.

Getanztes Strandgut, choreografierte Fundstücke, Wasserfälle, Salsa aus Calí, Goldwäsche in Chocó, und der Krach der Straßen Bogotás! Kommt mit auf die Reise, zum Gold, zum Glück, zum schönen Leben.

Mit Jule Oeft, Yamile Navarro, Sabine Köhler und Alexei Bernard

Musik: Daniel Williams

Kabaret de Poche (F)
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07.07. – 17.07.16

Kabaret de Poche (F)

Willkommen-chen, Bienvenue-chen, Welcome-chen zu Kabarett im Taschenformat. Nehmt Platz im Zirkuszelt – auch wenn die besten Plätze schon belegt sind. Über die Schultern des Publikums aus Knete erhascht man einen Blick auf grandiose Akrobatik und verführerische Cancan-Tanzeinlagen mit Kühen. Jean Francois Verdot kommt mit eigenem Zelt, eigenem Knetpublikum und ganz viel eigenem Zirkusduft.

Der Vorhang geht auf, die Figuren klatschen, und so beginnt die Vorstellung, die uns in den Zauber dieser wunderbaren kleinen Welt entführt !

Katja Erfurth / Florian Mayer (D)
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07.07. – 10.07.16

Katja Erfurth / Florian Mayer (D)

Der Geburtstag der Infantin

Tanztheater frei nach dem gleichnamigen Märchen von Oscar Wilde

Die Infantin und der Zwerg – zwei Welten laden zum Fabulieren ein.

Ein Märchen, frei erfunden und in der Handlung weder zeitlich noch örtlich festgelegt, aber es ist wie immer: sie ist eine verträumte, zarte, verspielte und verwöhnte spanische Prinzessin im goldenen Käfig. Er ist ein glücklicher Zwerg, mit sich im Reinen und unglücklich verliebt in die junge Dame. Der Käfig hindert am Zusammenkommen. Eine rauschende Kulisse für einen Geburtstag ohne Gäste, vielleicht mit Torte, aber sicher mit Violine.

Tanz:             Katja Erfurth

Violine:          Florian Mayer

Kurzfilmkino Funkelfix (D)
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07.07. – 17.07.16

Kurzfilmkino Funkelfix (D)

Das 4 Sterne Luxuskino offeriert 5 bis 16 Sitzplätze je nach Größe und Gewicht des Publikums.

Das kleinste Kino der Welt mit den längsten kurzen und besten Kurzfilmen!

Leonor Beuter (ARG)
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07.07. – 17.07.16

Leonor Beuter (ARG)

Die Reise der Närrin

Die argentinische Künstlerin Leonor Beuter verließ ihre Heimat, um auf den Spuren des Narren und der Tarotkarten in Europa nicht nur ihr Glück, sondern auch das Ende ihrer Diplomarbeit zu finden. Die Recherche rund um das zukunftsorientierte Kartenspiel entpuppte sich als Selbsterfahrungsstudie der besonderen Art. So wurde sie mehr und mehr eingesogen von der spirituellen Welt der Karten und schließlich selbst zum Narren, der zentralen Figur des Tarots.

Komm vorbei und tritt ein in ihre Welt der Mythen und Wahrheiten.

Lutz Fleischer (DD)
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07.07. – 17.07.16

Lutz Fleischer (DD)

Er ist da und lädt ein in die Fleischerbude in der Fleischergasse.

Maayan Iungman (Israel)
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07.07. – 09.07.16

Maayan Iungman (Israel)

A Paper Tale

Ein Stück ganz aus Papier und ganz ohne Worte. Hier entwickeln verworfene Ideen und zerknüllte Gedanken ein Eigenleben. Das Papier beginnt sich zu bewegen, erwacht zum Leben. Blatt um Blatt tauchen wir ein in eine Geschichte über Liebe, Verlust und Sehnsucht. Die Suche nach Erfüllung und der schmale Grat zwischen dem Wunsch nach Kreation und dem Moment, in dem die innere Stimme die Kontrolle übernimmt und alle Zweifel schwinden. Ohne Worte, aber mit umso mehr Verstand und Poesie.

Mic Conway & Sean Curtis (AUS)
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11.07. – 14.07.16

Mic Conway & Sean Curtis (AUS)

Morgen ist später, hier spielt die Musik!

Mic Conway ist einer der ältesten australischen Vaudeville-Familien abhanden gekommen; er ist Sänger, Musiker, Alien, Songwriter, Feuerschlucker, Zauberer, Step-Tänzer, Schauspieler, Jongleur, Gummihuhn und Puppenspieler  – among other things. Naht- und drahtlos heftet er sein ureigenes Rebellentum an die Jug-Band Musik der 20er Jahre und das traditionelle Varieté. Heftbegleiter ist Sean „T-Bone“ Curtis, der Gitarrist und Sänger der in Deutschland auch nicht mehr ganz unbekannten australischen Band The Pigs.

Eine bizarre und famose musikalische Wahnsinns-Show.

Michael Hatzius (D)
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11.07. – 14.07.16

Michael Hatzius (D)

Die Echse

Michael Hatzius ist wieder auf Echse.

Und alle sind dabei – das Huhn, die Ente, die Spinne, vielleicht sind auch Angela Merkel und Sigmar Gabriel wieder am Start. Die applaudieren aber immer so laut, also mal sehen. Früh hat die Echse erkannt, dass sie ein Medium ist und mirnichtsdirnichts die Hirne schüchterner Hühner und nakender Enten durchdringt. Das erlaubt der allwissenden Echse, unentwegt neue Anekdoten zu erzählen, durch die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft zu surfen, und dabei auch nicht den entlegensten Winkel unmöglicher Gedankengänge auszulassen.

Die Echse hat natürlich stets ein offenes Ohr für das Publikum, freut sich aber besonders über Vergötterung und Anbetung – zu recht.

Nikolaus Woernle, Tobias Herzz Hallbauer und der illustre Gast (D)
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11.07. – 13.07.16

Nikolaus Woernle, Tobias Herzz Hallbauer und der illustre Gast (D)

PARALLELUNVERSUMSFILMLIVEVERTONUNG

Augenblick – Zeitraum von sehr kurzer Dauer, Moment. Sagt der Duden. Das ist dann aber wohl doch zu einseitig, jedenfalls aus herz(z)scher Sicht!

Denn über einen Augenblick gibt es immer tausend Geschichten (mindestens).

Und jede ist wahr!

Ein Film ist immer eine Reihe gefrorener Augenblicke.

Ergo: In ihm liegen abertausend Geschichten vergraben (mindestens).

Wir entkoppeln die Kausalität des Augenblicks! Wir entkoppeln, was man sieht und was man hört und also denkt und halten so tausend neue Welten parat (mindestens). Oder zumindest hundert. Oder zehn. Jedenfalls ziemlich viele. Und für jeden seine eigene.

Nostalgie-Karussell (CH)
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07.07. – 17.07.16

Nostalgie-Karussell (CH)

Das muskelkraftbetriebene Karussell mit Live-Musik! Mit einer Bank und Tischen mit Stühlen – fast wie im Café, nur schneller.  Theater, Musik und Karussell-Fahrten vereint in einem poetisch, lustigen, verdrehten, verrückten und turbulenten Spektakel! Denn:

„Alles was lebt, dreht sich – die Sonne, der Mond, der Efeu und der Joghurt.“ – Dr. Eisenbarth

07.07. – 12.07. Dr. Eisenbarth und die Bardomaniacs

13.07. – 17.07. Georg Traber & Compagnie

www.bardomaniacs.de

www.doktoreisenbarth.ch

www.traberproduktion.ch

Oralneurotikerselbsthilfegruppe (D)
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10.07. – 12.07.16

Oralneurotikerselbsthilfegruppe (D)

Stirnlampe, Geocaching und dieses Seilgedöns war gestern. Heute brauchen wir durch steiniges Gelände nur eins – die Oralneurotikerselbsthilfegruppe!
Den Fuß nicht im Steigeisen, sondern in Comics und Klassikern reduzieren die Oralneurotiker ihr Werkzeug auf Mikrophon und Mienenspiel. Damit pflügt das Trio schamlos im Bodensatz des kollektiven Gedächtnisses, malträtiert und liebkost die Vorstellungskraft seines Publikums.
Tiefgründige Ausschnitte und vollbusige Philosophie, trivialer Heldenmut und Wunder aus jedermanns Alltag entfalten zusammen ein bislang kaum zu erlebendes Format.

Berge aus Wort – erklommen im Feingeist.

Mit Jan Heinke, Matthias Macht und Tim Schreiber.

Foto: André Wirsig

Pappschattira Schaukastentheater (D)
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10.07. – 17.07.16

Pappschattira Schaukastentheater (D)

Giants Garden – Im Garten der Riesin

Im schönsten wilden Garten, mit hohen alten Bäumen, saftigem hellen Grün, bunten Blüten, Früchten und zwitschernden Vögeln, haben die Kinder die Herrschaft übernommen. Aber nach sieben Jahren bebt die Erde, Büsche und Gräser zittern und stampfend kommt sie zurück – die Riesin. Sie verjagt die Kinder, der Garten vereist. Über die verschneiten Bäume tanzen nun Mr. Snow, Frau Frost und Tante Hagel.

Eine verzaubernde Geschichte nach Oscar Wilde mit Illustration, bewegten Bildern, Schaukästen und der Wirkung des Erzählens.

Illustration: Anne Ibelings

Regie, Wort: Christiane Guhr

Pavel Vangeli (CZ)
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11.07. – 13.07.16

Pavel Vangeli (CZ)

Singing Swinging Marionettes

Puppen an Fäden, die singen und swingen. Das sind gute Voraussetzungen, um alte Jazz-Songs mit dem Engel, dem Teufel, diversen Clowns, dem Schiffbrüchigen und der Skelettfamilie neu zu interpretieren. Was braucht Musik? Im Wesentlichen Rückgrat, Hände, Taktgefühl und die unbedingte Hingabe. Da ist es doch vollkommen egal, ob das Rückgrat des Skeletts nun offen liegt oder der Clown verrückt ist. Und natürlich haben auch Engel und Teufel verschiedene körperliche Besonderheiten – seien es nun Flügel oder Hörner, die erst einmal hindern. Und sie tanzen auch so reizend, dabei hat keiner den Palucca-Abschluss. Ja, darüber denkt man nach, während man diesen musikalisch hochbegabten Puppen zuschaut und dabei ganz vergisst, dass es da noch eine äußerst talentierte Hand gibt, die sie führt.

Pelele (F)
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11.07. – 14.07.16

Pelele (F)

Au bout du fil

Leute, holt die Wäsche rein und putzt euch raus! Der Zirkus ist in der Stadt! Außergewöhnliche Darbietungen von Pipo dem peppigen Clown und den Kosaken aus der Puszta. Kommen Sie zu schauen und bestaunen Sie die Hochseilartisten und die spannenden Trapezkünstler am viereckigen Rund. Ein durchgeknallter Zirkusdirektor, ein sprachloser Stallbursche, ein hyper-motivierter Artist und ein musikalisches Wunderkind steigen in den Ring, um dem Gesetz der Schwerkraft mal zu zeigen, wo oben und unten ist. Ein akrobatisches Fest und akkordeonisches Meisterwerk aus der Mitte des Zirkuszelts.

Postskriptum (ESP)
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14.07. – 17.07.16

Postskriptum (ESP)

Postskript heißt P.S. und kommt noch nach dem Abschied. Zum Abschied nehmen braucht es aber auch immer jemanden, der Abschied gibt. Postskriptum getanzt ist der Nachsatz in Bewegung. Ein Blick, ein Kuss, eine Geste, ein Fehler, ein Traum – man glaubt mehr daran als man sich auszumalen vermag. Angst und Freude machen uns menschlich. Die Routinen und die Verkleidungen ablegen und jemand Neues und Anderes zu werden im Tanz ist das Vorwort zum Experiment von Postskriptum.

Postkriptum is just to say goodbye…

Pumcliks Orchestra & Cie. Têtes de Mules (CH/F)
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07.07. – 11.07.16

Pumcliks Orchestra & Cie. Têtes de Mules (CH/F)

Italienische Gypsies, die irgendwas mit Rokoko machen? Klingt komisch, ist aber seit Längerem für The Pumcliks Orchestra Grund genug die Asphaltbahnen Europas zu durchqueren, den Staub der Straße zu schmecken, den Geruch der Weite zu inhalieren und von den Begegnungen der unterschiedlichsten Menschen zu zehren. Achso, das Meer ist auch in Riech- und Fühlweite. Dazu Musik und der Moment ist perfekt. Da braucht es weder Reisebüro noch Zug zum Flug. Willkommen im Urlaub, willkommen im Moment, willkommen bei The Pumcliks Orchestra.

Zwei Männer, eine Frau und es scheint als würde die Sonne und das Meer des Südens mitten im Herzen explodieren. Sitzen kann man, muss man aber nicht.

Gesang, Akkordeon, Helicon: Angela Neiman und Leon Schaetti  

Gesang, Klarinette, Bassklarinette, Perkussion: Martin Kaspar Läuchli

Robert Muraine (USA)
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11.07. – 13.07.16

Robert Muraine (USA)

Liebe Chiropraktiker, Physiotherapeuten und Osteopathen – halten Sie sich die Augen zu und schauen Sie genau hin! Mr. Fantastic ist zu Gast und zeigt Akrobatik in ihrer elastischsten Form, wellenförmige Comic-Strips in Gliedmaßen untermalt vom Sound der Straße. Ob seine Knochen aus Gummi sind, ist nicht bewiesen, er kann es aber trotzdem! Was genau? Alles! Rechts scheint links und oben ist hinten, aber auch bestimmt nicht unten, sondern irgendwo und überall dazwischen. Das Schwitzen übernimmt das staunende Publikum, denn diese Bewegungen sind extra-terrestrisch und führen zu Maulsperre.

Und liebe Linguisten, auch für Euch ist Vorsicht geboten, denn Flexibilität braucht nach dieser Show eine neue Definition.

SALON TUSCH (D)
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11.07. – 17.07.16

SALON TUSCH (D)

präsentiert: flying armadillo

Dieses Jahr steht im 100-jährigen Zeichen des DADA
Angemessen diesem wurde ein DADA-Schrein errichtet.
Paradiesischer Erleuchtungsgarten sagen Stimmen.
Spirituelle Opferzeremonien und mystische Klänge erfüllen den Raum.
Pudel, Gürteltier und Ananas laden ein zum Kaffee.
A T T E N Z i O N E !
Sie betreten den Raum der Vieldeutigkeit.
Gedankengänge werden verknotet und heraus kommt ein
kleiner roter Ball der über den Platz rollt.
Und vielleicht irgendwann irgendwo anstößt…

 

unnamed

Also Helme aufgesetzt, Stirn nach oben und auf einem Bein
rein in den DADA-Schrein!

Rauminstallation: oro unsin

The Beez (D/USA/AUS)
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11.07. – 14.07.16

The Beez (D/USA/AUS)

Lebendiges Roadmovie oder Rock’n’Roll auf Klassenfahrt. Schwindeliger Kopf, wenig Schlaf und straffes Programm, dazu jede Menge Spaß und Glückseligkeit – man möchte nur noch dieses hochsympathische, außerordentlich gut aussehende International Music Cabaret aus Folk, Kult und amtlichem Rock’n’Roll sehen und hören. Das sind The Beez!

Sie machen das Leben zum Ponyhof und jeden Song zum Fest. Mit zwei Gitarren, Schlagzeug, Akkordeon, allen ihren Stimmen und einem ganzen Flohzirkus abgedrehter Zusatzinstrumente rocken die vier mitteljungen Jungs und Mädels als musikalische Innenausstatter alles von der Kleiderkammer bis zur Kathedrale.

The Fuck Hornisschen Orchestra (D)
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09.07. – 10.07.16

The Fuck Hornisschen Orchestra (D)

Endlich ist diese Leipziger Chaos-Musik-Comedy-Kapelle wieder da. Christian Meyer und Julius Fischer versprechen eine wilde Fahrt durch zwei völlig bekloppte Gehirne, die wenig können, das aber mit ordentlich Leidenschaft. Dafür haben sie einen halben Spielzeugladen mitgebracht und zaubern mit diesem Plastikhaufen Lieder, die nicht nur ins Ohr gehen, sondern auch wieder raus. Mit absolutem Gehör und ausreichend Blödsinn wird das eine Messe unter der ehrvollen Schirmherrschaft des klugen Quatsches mit einem krachigen Best-Of aus den letzten acht Jahren!

The Great Joy Leslie (D)
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11.07. – 13.07.16

The Great Joy Leslie (D)

Magic Show

The Great Joy Leslie braucht kein Feuerwerk, keine Hasen, keine zersägten Jungfrauen. Der Bart ist ab. Beziehungsweise bis ins 21. Jahrhundert zurückgestutzt.  Staunendes Schweigen und lautstarke Euphorie – anything goes. The Great Joy Leslie verzaubert sich auch hin und wieder mal, aber am Ende kommt trotzdem immer die Taube ausm Jutebeutel. Zaubererei ist kein alter Hut, sondern fetzige Unterhaltung mit Lutscher par excellence!

the guts company (D)
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11.07. – 13.07.16

the guts company (D)

Das Eigene / HEIMAT

Hört mir eigentlich noch irgendjemand zu? Wie war das denn früher, da haben wir uns immer am Sonntag getroffen. Nur wir allein, ohne dass jemand dabei war und ohne dass irgendjemand übersetzen musste. Das ist doch meine Wohnung, meine eigenen vier Wände, da waren wir doch immer zusammen. Was ist denn aus unseren Traditionen geworden? Ja, was ist denn eigentlich daraus geworden?

Bestehen wir aus Vollkornbrot, Hirschgeweih, Schwarzwälder Kirschtorte, Platte und Lederhose? Eher Sauerbraten oder doch Franz Schubert?

Eine Annäherung an das Fremde im Eigenen.

Choreogafie: Johanna Roggan

Tanz: Simone Detig, Anna Fingerhuth, Jule Oeft, Romy Schwarzer, Cindy Hammer

Musik: Frieder Zimmermann

Gesang: Dresdner Gnadenchor

Fotos: Benjamin Schindler

Yvonne Burmann (D)
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07.07. – 17.07.16

Yvonne Burmann (D)

Tarotkartenlegerin

Lasst die Sonne, Sonne sein und begebt euch hinein in die Tarot-Höhle und lasst die Karten sprechen. Der Narr muss nicht witzig sein und der Tod nicht angsteinflößend. Wir haben alle eine Zukunft, wir müssen sie nicht wissen, können aber. Hell yeah!

Programm 2026

Hier findest du unser aktuelles Programm für den Schaubudensommer 2026