Presseresonanz

Ein bisschen wie Wunderland.Johanna Lemke, SZ, 2010
Eine gute Choreografie ist oft mehr als die halbe Miete. Das Potenzial ist beachtlich und über die Jahre gewachsen.Tomas Petzold, DNN, 2010
Die fabelhafte Welt der Anarchie. In Zeiten der Gentrifizierung der Dresdner Neustadt und der Entwicklung der Bunten Republik Neustadt zum Volksfest mit Bratwurst und Humtata darf man deshalb ruhig einmal etwas melancholisch werden, wenn die Bastion des fröhlichen Krawalls für ein Jahr wieder ihre Pforten schließt.Juliane Schiemenz, DNN, 2010
Wenn abends das Zwielicht den sonnengefluteten Tag verdrängt, dann kommen auch sie zum Vorschein: Narren, Gaukler und andere Fantasten. An jedem Winkel eine Kuriosität.Christiane Nevoigt, ad-rem, 2010
Cora Frost präsentiert Die große Raritäten-Schau, gefährlich, aufwühlend, exotisch! Wie der gesamte Schaubuden Sommer halt.Isolde Matkey, SAX, 2009
Geredet wurde wenig, gelacht dafür umso mehr. Auch in diesem Jahr setzen die Betreiber auf die kulturübergreifende Kraft der reinen Darstellung.Juliane Hanka, DNN, 2009
Tausende kommen zum diesjährigen Schaubudensommer. Die Renner waren dabei die zauberhaften Auftritte der DEREVO-Granden Elena Yarova und Anton Adassinsky und die amüsanten Shows von Cora Frost.SZ, 2009
Das Lokalpublikum mag Ungewohntem und Unbekanntem gegenüber immer etwas skeptisch sein, aber nach zwölf Jahren kann auch ein echter Dresdner sein Herz verschenken.Juliane Hanka, ad-rem, 2009
Kurz bevor alle gepflegt in die Ferien abdampfen, beginnt sie, die schöne, verrückte, lustige, skurrile Schaubuden-Sommer-Zeit.Ina Böhm, DRESDNER Stadtmagazin, 2009
Lachen, Musik und Geschrei ertönen in der Dämmerung, merkwürdig kostümierte Gestalten mischen sich unters Volk, um die Besucher in ihre Zelte zu locken. Wer dann noch mit dem einen oder anderen Getränk von der Bar nachhilft, dem verschwimmen die Grenzen von Fantasie und Wirklichkeit, der vergisst für eine Weile ganz, dass er sich immer noch in der sächsischen Landeshauptstadt befindet. Ein angenehmes Gefühl! […] die Erfahrung lehrt: Gerade die noch unbekannten Namen lohnen einen Besuch, bei dem sich so gut wie immer erfreuliche Entdeckungen machen lassen.Michael Bittner, DRESDNER Stadtmagazin, 2008
So manche halbstündige Vorführung in einem der geheimnisvollen Zelte offenbart mehr Seele, Können, Weisheit und Unterhaltung als so mancher hoch subventionierte Spielplanparcour der sogenannten Hochkultur.Norbert Seidel, DNN, 2008
Der Schaubudensommer war ein Erfolg. Ein Besuch dort lohnt sich eigentlich immer. Denn nirgendwo sonst findet man geballte Fantasie auf so engem Raum versammelt.Tom Vörös, SZ, 2008
Und wer dann vielleicht auch die schaubuden-eigene Galerie und das Mini-Kino besucht hat und immer noch nicht nach Hause gehen mag, den wird es unter Umständen auf das große hölzerne Stufenpodest in der Mitte ziehen, wo viele Besucher einfach nur für eine Weile den Blick über das bunte Treiben schweifen lassen – auf die mit den Flügeln schlagenden Folienmonster über dem eigenen Kopf oder hinunter zum immer umherwandernden und kräftig werbenden Künstlerischen Leiter Helmut Raeder, der niemals müde scheint und auch gern herzhafte, individuelle Empfehlungen ausspricht. Lustige Live-Musik – selbst der Mond grinst – bunte Lampen, ein kühles Getränk und eine ausgesprochen entspannte Atmosphäre – dieser Schaubudensommer erstaunt mit seiner Art immer und immer wieder.Norbert Seidel, DNN, 2008
Schrill, schräg und hochprofessionell.Tomas Petzold, DNN, 2005
Und sie tanzen zehn porzellanblumenfarbene Nächte, wärmen sich und uns daran. Was aufs Ende folgt: der Nachklang überraschender Begegnungen, Melancholie und Vorfreude auf das nächste Mal im kommenden Juli.Nadja Laske, DNN, 2004
Improvisation ist freilich sowieso die halbe Show in einer Schaubude.Katja Solbrig, SZ, 2004
Allabendlich locken auf dem stimmungsvoll beleuchteten Platz Musiker, Gaukler, Pantomimen und Schauspieler die Besucher in ihre Spielbühnen. Man kann aber auch einfach im verspiegelten Zeltcafé sitzen und das bunte Treiben genießen.Lilly Vostry, Dresdner Morgenpost, 2004
Geboren aus der Idee alten Jahrmarkttheaters, dubioser Kleinzauberkunst und avantgardistischen Lumpensammlertums, gezimmert aus allem, was die vergessenen Dachböden und Garagen dieser Welt in ihrem traurigen, sehnsuchtsvollen Herzen verbergen.Norbert Seidel, DNN, 2004
Einige der Künstler kennen sich aus den Vorjahren oder von anderen Festivals, einige müssen sich noch kennen lernen. Und das funktioniert bei dem täglichen Frühstück in der Schaubudenstadt wunderbar. Trotz Sprachbarrieren, Russisch, Spanisch, Englisch, Deutsch, Niederländisch. Alles ist vertreten.Ivette Wagner, SZ, 2003
Das Publikum amüsiert sich königlich, schwelgt ein wenig in Erinnerung an missglückte Liebschaften … draußen trommelt der Regen aufs Zeltdach, und auch sonst ist die Welt heute in Ordnung.Valeria Heintges, SZ, 2002
Nähme man die glücklicheren Tage der Kindheit – den Geruch von frisch gemähtem Gras, die blonden Locken im braunen Nacken der kleinen Schwester, die Kirschkernweitspuck-Wettbewerbe – und destillierte daraus eine Essenz, erhielte man ein Elixier, das Unbeschwertheit und Leichtigkeit verbreiten würde. Nähme man den Schaubudensommer hinter der Scheune und kochte den ein – das Ergebnis wäre ganz ähnlich.Ortrun Albert, DNN, 2002